Checks

Kindervorsorge U2-U11

Sämtliche Kinder/Jugenduntersuchungen (Überblick Quelle Wikipedia)



Bereits seit 1971 zählen Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten bei Kindern zu den Kassenleistungen. Von den insgesamt 10 Untersuchungen sind 9 in den ersten 6 Lebensjahren und die 10. im Alter von 13 Jahren vorgesehen.

Der Untersuchungsumfang besteht bei allen Kinder-Früherkennungsuntersuchungen im wesentlichen in einer jeweils altersspezifisch modifizierten Untersuchung des ganzen Kindes. Ergibt sich aufgrund eines solchen zusätzlichen Vorsorge-Checks ein Krankheitsverdacht, so gehören die darauf bezogenen Abklärungsuntersuchungen zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung.

Ihr Kind sollte bereits ab den Vorsorgeuntersuchungen U1 und U2 (unmittelbar nach der Geburt bzw. 3.-10. Lebenstag) teilnehmen.

Diese beiden Neugeborenenuntersuchungen werden in der Klinik, in der Sie entbunden werden, durchgeführt. Bei Haus- oder ambulanten Geburten stellen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt sicher, dass die Untersuchungen termingerecht erfolgen.

U1 Vitalität des Kindes wird überprüft

    Hautfarbe
    Atmung
    Muskeltätigkeit
    Reflexe
    Herzschlag

U2 gesamter Entwicklungsstand wird kontrolliert

    Haut, Organe
    Sinnesorgane
    Skelett
    Nervensystem
    Stoffwechsel

Die Untersuchungen im Säuglingsalter beginnen mit der U3 in der 4.-6. Lebenswoche.

Die Organfunktionen werden bei der U3 nochmals überprüft und es wird auf

    Ernährungszustand und Gewicht
    Trinkverhalten
    altersgerechte Bewegung
    Zustand der Hüftgelenke (Ultraschalluntersuchung)
    Augenreaktion und Hörvermögen
    Schlafgewohnheiten
    Schwitzen z. B. im Schlaf
    Ernährungshinweise im Hinblick auf Mundgesundheit

untersucht.

Die U4 im 3. - 4. Lebensmonat stellt das Skelett, die Motorik und das Nervensystem in den Vordergrund. U4 stellt sicher, dass

    Ihr Kind auf Zuwendung mit einem Lächeln reagiert
    den Kopf hochhalten kann, wenn es auf dem Bauch liegt
    aufmerksam auf Geräusche reagiert
    ein Spielzeug mit den Augen verfolgt
    Impfberatung, Impfung

U5 im 6. - 7. Lebensmonat testet Reaktionen der Sinnesorgane und Beweglichkeit. Bei der U5 wird u. a. untersucht

    ob Ihr Kind
        sich vom Rücken auf den Bauch dreht und sich in der Bauchlage mit geöffneten Händen abstützt
        Blickkontakt zu anderen Personen aufnimmt
        mit den Händen greifen kann
        auf unterschiedliche Geräusche reagiert
        Laute von sich gibt
    Hinweise zu Mundhygiene und zahnschonender Ernährung werden gegeben

U6 vom 10.- 12. Lebensmonat richtet sich auf alle körperlichen und seelischen Merkmale Ihres Kindes. U6 achtet insbesondere auf

    selbständiges Essen und die Verdauung
    das Gehör, die Augen und die Muskulatur
    die Bewegungsabläufe
    die Feinmotorik
    die Sprachentwicklung

Mit der U7 beginnen die Kleinkinduntersuchungen. Diese finden nun in größeren zeitlichen Abständen statt. Deshalb ist die Untersuchung erst im 21.- 24 Lebensmonat. Der Arzt prüft nun, ob Ihr Kind

    allein gehen, sich bücken und wieder aufrichten kann
    richtig hört und versteht
    Gesprochenes versteht und auf einfache Fragen reagiert
    Zweiwortsätze bildet

U7a Vorsorgeuntersuchung (zwischen 34. bis 36. Lebensmonat)

Kinder- und Jugendärzte empfehlen im Alter von 3 Jahren die U7a-Vorsorgeuntersuchung. Schwerpunkte der Vorsorgeuntersuchung U7a sind das Erkennen und Behandeln von Sehstörungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Übergewicht, Sprachentwicklungsstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien. Zusätzlich wird auch überprüft, ob das Wachstum, z.B. der Wirbelsäule, ohne Störungen verläuft. Der Kinder- und Jugendarzt berät Sie auch, ob Ihr Kind reif für den Kindergarten ist. Diese Vorsorgeuntersuchung wird ab dem 01.07.2008 als zusätzliche Vorsorgeuntersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

U8 soll im 43.-48. Lebensmonat stattfinden. Hier stehen wieder die Organfunktionen, aber auch die Geschicklichkeit und die Sprachentwicklung im Vordergrund. Diesmal wird der Arzt

    Augen und Ohren besonders kontrollieren
    einen Zuckertest durchführen
    Sprachentwicklung, Kontaktfähigkeit, Sozialverhalten und  Selbständigkeit prüfen

U9 ist kurz vor der Einschulung (60.-64. Lebensmonat), deshalb wird der Arzt nun die Schulfähigkeit beurteilen. Zu dieser Untersuchung gehört der Check

    des Seh- und Hörvermögens
    der Konzentration
    der Körperhaltung
    des Sprachvermögens
    des Sozialverhaltens
    der Selbständigkeit
    Prüfung Impfstatus

U10 ist die Jugendgesundheitsuntersuchung und steht kurz vor der Pubertät (13.-15. Lebensjahr) an. Dieser Termin beinhaltet zwei Komponenten. Ein Beratungsgespräch, in dem auf Probleme mit den Eltern, Schulschwierigkeiten, Sozialverhalten, Alkohol- und Drogenkonsum und chronische Erkrankungen eingegangen wird. Weiterhin untersucht der Arzt

    Skelett, Wachstum, Körperhaltung
    Körpergewicht
    Hals-, Brust- und Bauchorgane
    Bluthochdruck
    Pubertätsentwicklung

Kindergartenuntersuchung



Nach den Richtlinien des Arbeits- und Sozialministeriums über die ärztliche Untersuchung nach § 4 des Kindergartengesetzes soll künftig jedes Kind vor seiner Aufnahme in den Kindergarten untersucht werden, um festzustellen, ob dem Besuch des Kindergartens gesundheitliche Bedenken entgegenstehen. Die ärztliche Untersuchung soll sich insbesondere auf den Stand der körperlichen und psychischen Entwicklung, die Sinnesorgane und auf Auffälligkeiten des Verhaltens erstrecken.

Die Untersuchung stellt keine Kassenleistung dar, sondern müsste ggf. von den Eltern privat bezahlt werden.

Allerdings gelten die Kinderfrüherkennungsuntersuchungen U 7 und U 8 als ärztliche Untersuchungen im Sinne der Richtlinien zum Kindergartengesetz:

„Ist das Kind bei der Aufnahme in den Kindergarten nicht älter als dreieinhalb Jahre, ist die U 7 (Untersuchung im 21. bis 24. Lebensmonat) als ärztliche Untersuchung im Sinne dieser Richtlinien maßgeblich. Die ärztliche Bescheinigung über das Ergebnis der U 8 (Untersuchung im 42. bis 48. Lebensmonat) sollen die Eltern (Sorgeberechtigten) dem Kindergartenträger spätestens zwölf Monate nach Aufnahme des Kindes in den Kindergarten vorlegen.

Hat das Kind bei der Aufnahme in den Kindergarten den 42. Lebensmonat vollendet, ist die U 8 als ärztliche Untersuchung im Sinne dieser Richtlinien maßgeblich.”
(Auszug aus den Richtlinien des Arbeitsministeriums Baden-Württemberg)

Jugenduntersuchung J1 und J2

  
J1ist die vorletzte, sehr wichtige Vorsorgeuntersuchung und sollte zwischen 12 und 14 Jahren (vom 12. Geburtstag bis zum vollendeten 15. Lebensjahr) stattfinden.

Es ist ein Check der körperlichen und seelischen Gesundheit.

 

Der Schwerpunkte der letzten Vorsorgeuntersuchung im Jugendalter J2 sind:

Erkennen und Behandlungseinleitung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, Haltungsstörungen, Kropfbildung, Diabetes-Vorsorge, Sozialisations- und Verhaltensstörungen.

Begleitende Beratung bei der Berufswahl.

Jugendarbeitsschutzuntersuchung



Vorlage der Bescheinigung der Erst- und Nachuntersuchung
Gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz § 33 hat sich der Arbeitgeber die Bescheinigung eines Arztes darüber vorlegen zu lassen, dass der Jugendliche vor Arbeitsbeginn und nach 1 Jahr nachuntersucht worden ist.
Sämtliche Untersuchungen werden bei uns durchgeführt, bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Auszug aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz:
§ 33

(1) 1 Jahr nach Aufnahme der ersten Beschäftigung hat sich der Arbeitgeber die Bescheinigung eines Arztes darüber vorlegen zu lassen, dass der Jugendliche nachuntersucht worden ist (erste Nachuntersuchung). Die Nachuntersuchung darf nicht länger als 3 Monate zurückliegen. Der Arbeitgeber soll den Jugendlichen neun Monate nach Aufnahme der ersten Beschäftigung nachdrücklich auf den Zeitpunkt, bis zu dem der Jugendliche ihm die ärztliche Bescheinigung nach Satz 1 vorzulegen hat, hinweisen und ihn auffordern, die Nachuntersuchung bis dahin durchführen zu lassen.

(2) Legt der Jugendliche die Bescheinigung nicht nach Ablauf eines Jahres vor, hat ihn der Arbeitgeber innerhalb eines Monats unter Hinweis auf das Beschäftigungsverbot nach Absatz 3 schriftlich aufzufordern, ihm die Bescheinigung vorzulegen. Je eine Durchschrift des Aufforderungsschreibens hat der Arbeitgeber dem Personensorgeberechtigten und dem Betriebs- oder Personalrat zuzusenden.

(3) Der Jugendliche darf nach Ablauf von 14 Monaten nach Aufnahme der ersten Beschäftigung nicht weiter beschäftigt werden, solange er die Bescheinigung nicht vorgelegt hat.

Wird die Kopie der ärztlichen Bescheinigung über die Nachuntersuchung nicht vorgelegt, kann lt. Berufsbildungsgesetz § 35 Abs. 2 die Eintragung des Ausbildungsvertrages in der Ausbildungsrolle gelöscht werden.

Check up 35



Gedacht ist der Check-up vor allem für Menschen, die nicht krank sind und weiterhin gesund bleiben wollen. Denn diese Untersuchung dient in erster Linie der Früherkennung von so genannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Diabetes mellitus.

Mit relativ einfachen und wenig belastenden Untersuchungen lässt sich schon früh feststellen, ob Risikofaktoren vorhanden sind oder diese sich schon zu einer Krankheit verdichtet haben:

    Gesundheitsuntersuchung ab 35 Jahre
    Alle 1-2 Jahre möglich

Von den Kassen werden bezahlt:

    Anamnese
    Körperliche Untersuchung
    Blutuntersuchung auf Cholesterin und Zucker
    Urinuntersuchung
    Stuhluntersuchung
    Befundbesprechung
    EKG nur bei Begründung (Vorerkrankung)

Zusätzlich möglich:

    EKG
    Belastungs-EKG
    Lungenfunktion
    Ultraschall Bauchraum
    Ultraschall Schilddrüse
    Ergänzend Laboruntersuchungen (Leber, Blutbild, Herz, Prostata…)
    Untersuchung der Durchblutung (Beine, Schädel)
    Enddarmuntersuchung (Prokto-Rektoskopie)

u.a.m.

Krebsvorsorge Mann



Der Prostatakrebs ist gegenwärtig der am häufigsten diagnostizierte bösartige Tumor des Mannes. Ca. 40% aller Männer im Alter zwischen 60 und 70 Jahren beherbergen ohne ihr Wissen innerlich wachsende Tumoren. Nach dem Lungenkrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache der Krebs der Prostata. Er nimmt damit als häufigste Krebserkrankung eine Sonderstellung unter den bösartigen Tumorerkrankungen ein.

Obwohl seit 1971 in Deutschland die ärztliche Vorsorgeuntersuchung des Prostatakarzinoms für Männer ab 45 Jahren gesetzlich festgeschrieben ist, nehmen de facto maximal 15% aller Männer diese Möglichkeit der Früherkennung wahr. Dabei steht für die Krebsmedizin unmissverständlich fest: Die wichtigste Rolle im Kampf gegen den Krebs der Prostata spielt die Früherkennung.

Bei Männern sind einmal jährlich Vorsorgeuntersuchungen ab dem 45. Lebensjahr möglich. Dabei wird die Prostata untersucht und die äußeren Genitalien inspiziert.

Ab dem 45. Lebensjahr:

    Anamnese
    Untersuchung des äußeren Genitales
    Enddarmaustastung
    Untersuchung der Lymphknoten
    Inspektion der Haut
    Zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr:
    Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl
    Zusätzlich ab dem 56. Lebensjahr:
    Darmspiegelung

Als individuelle Gesundheítsleistung zusätzlich sinnvoll:

    PSA-Bestimmung

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) kommt bei gesunden Männern vor, eignet sich aber auch als Tumormarker: Sein Blutspiegel kann Hinweise auf ein Prostatakarzinom geben und zur Beurteilung von dessen Verlauf und Behandlung dienen.

Hautkrebs-Check



Die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 140.000 Menschen daran.

Der alarmierende Anstieg der Krankheit gilt vor allem als Folge eines weit verbreiteten Wunsches: So braun wie möglich zu werden. Der Urlaub in Sonnenregionen, der Besuch von Solarien, aber auch zu viele Sonnenbäder ohne Schutz im heimischen Freibad setzen die Haut einer zu hohen Belastung durch ultraviolette Strahlung aus. Dabei gehört übermäßige Sonnenbestrahlung zu den Hauptrisikofaktoren bei der Entstehung von Hautkrebs.

Andererseits ist Hautkrebs wie kaum eine andere Krebsart früh zu erkennen, da sie sich sichtbar entwickelt. Je früher der Tumor erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Hautkrebs ist bei frühzeitiger Erkennung zu 100% heilbar. Regelmäßige Kontrolle Ihrer Muttermale durch systematische Erfassung, Katalogisierung und Analyse ist das A und O der Hautkrebsvorsorge.

Ihre Muttermale werden mit einer hochauflösenden Spezialkamera fotografiert und digital dokumentiert. Zur besseren Übersicht werden alle Muttermale katalogisiert, so dass sie bei der nächsten Untersuchung wieder leicht zu identifizieren sind.

Alle Bilder eines Muttermals, die über die Zeit aufgenommen werden, werden übersichtlich nebeneinander dargestellt, so dass Veränderungen sofort erkannt werden können.

Beindurchblutung-Check



Eine Ultraschall-Untersuchung der Beingefäße kann indirekt Aufschluss über den Zustand der Hirn- und Herzkrankgefäße geben. Auf diese Weise können wichtige Vorbeugemaßnahmen gegen Schlaganfall oder Herzinfarkt rechtzeitig eingeleitet werden.

Die einfache und kostengünstige Ultraschall-Untersuchung der Beinarterien ist besonders zu empfehlen,

    wenn Sie übergewichtig sind
    wenn Sie Diabetes, Bluthochdruck haben
    wenn Sie rauchen
    wenn Sie erhöhte Cholesterin-Werte haben
    wenn in Ihrer Familie Gefäßerkrankungen aufgetreten sind

Gehirndurchblutung-Check

„Verkalkte” Hirngefäße führen nicht nur zu Konzentrations- und Merkschwäche, sie können auch einem Schlaganfall den Weg bahnen.
Eine einfache Ultraschall-Untersuchung (Doppler und Duplex) an den Arterien im Augenwinkel und der Halsschlagadern sagt Ihnen, ob Hinweise auf Einengungen und Durchblutungsstörungen der Hirnarterien vorliegen.

Brain-Check (Alzheimer-Test)



Wenn Ihre Vergesslichkeit Sie beunruhigt …

… machen Sie den Brain-Check!

Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Stimmungstiefs – macht Ihnen das Sorge? Wir bieten Ihnen ein einfaches Testprogramm. Ein gutes Testergebnis dient zu Ihrer Beruhigung, ein auffälliges Ergebnis kann eine frühzeitige Behandlung ermöglichen.

Der Brain-Check umfasst verschiedene Untersuchungen, einen Psychometrie-Test und eine eingehende Beratung. Selbstverständlich erhalten Sie ein ausführliches Ergebnisprotokoll.

Ggf. ist eine Ultraschall-Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße sinnvoll.

Hormon-Check

Schulsport-Check



Schüler an öffentlichen Schulen sind verpflichtet, sich schulärztlich untersuchen zu lassen zu Beginn des Besuchs der Grundschule,
in der 3. oder 4. Klassenstufe, beim Eintritt in die Oberstufe des Gymnasiums, sofern das Fach "Sport" als Leistungsfach gewählt wird, und
zu Beginn des Besuchs einer beruflichen Schule, sofern der Unterricht ganz oder teilweise in Einrichtungen durchgeführt wird, für die Untersuchungen nach dem Bundes-Seuchengesetz vorgeschrieben sind.

Die Untersuchung zu Beginn des Besuchs der Grundschule soll aus ärztlicher Sicht die Schulreife sowie Behinderungen oder Entwicklungsstörungen, die eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht beeinträchtigen können, ferner eine Sonderschulbedürftigkeit sowie Haltungsschwächen oder Haltungsschäden feststellen.

Die Untersuchung in der 3. oder 4. Klassenstufe soll aus ärztlichen Sicht Behinderungen oder Entwicklungsstörungen, die eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht beeinträchtigen können, insbesondere Haltungsschwächen oder Haltungsschäden, sowie die Tauglichkeit für den Schulsport, insbesondere den Schwimmunterricht, feststellen.

Die Untersuchung beim Eintritt in die Oberstufe des Gymnasiums soll die körperliche Leistungsfähigkeit des Schülers unter Berücksichtigung der erhöhten Anforderungen im Fach "Sport" als Leistungsfach aus ärztlicher Sicht feststellen. Die Schule ist darüber zu unterrichten, ob der Schüler für die vorgesehenen Sportarten geeignet ist oder nicht.

Die Untersuchung zu Beginn des Besuchs einer beruflichen Schule soll der Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen nach Maßgabe der §§ 17 und 18 sowie 47 und 48 des Bundes-Seuchengesetzes dienen.

Freizeitsport-Check



Sportliche Aktivität bildet für viele Menschen einen Schwerpunkt ihrer Freizeitgestaltung. Die Nutzung von Fitness-Studios bietet seit Jahren einer steigenden Anzahl von Aktiven die Möglichkeit, dem Wunsch nach körperlicher Betätigung in verschiedenen Bewegungs- und Belastungsformen nachzukommen.

Um ein gesundheitsorientiertes Training zu ermöglichen, sollte jeder, der in einer Fitness-Anlage sportlich aktiv sein möchte, vorab einige Überlegungen anstellen, die den Aspekt der Gesunderhaltung und die Förderung des Wohlbefindens berücksichtigen.

Eine qualifizierte sportmedizinische Beurteilung des Gesundheitszustandes anhand einer körperlichen Untersuchung sollte bei vorliegenden Beschwerden oder bekannten Erkrankungen durchgeführt werden.

Diese Untersuchung ist nicht zu vergleichen mit den Eingangstests, die in den meisten Fitness-Studios angeboten werden. Die Eingangstests sind reine Funktionstests, die dem Anspruch einer medizinischen Beurteilung durch eine umfassende Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung nicht gerecht werden können.

Neben einer Blutdruckmessung sollten auch ein Ruhe- und ein Belastungs-EKG, Lungenfunktionsprüfung u. a. durchgeführt werden. Hierdurch ist eine Aussage über die Leistungsfähigkeit und die Grenze der Belastbarkeit einer Person möglich. Die Bestimmung der Laktatkonzentration als Variable der aeroben Muskelleistungsfähigkeit scheint eher bei einer differenzierten Trainingsberatung indiziert und muss im Rahmen der Gesundheitsbeurteilung nicht durchgeführt werden.

Die Sportauglichkeitsuntersuchung ist keine Kassenleistung!

Tauch-Check

Tauchärztliche Untersuchung nach der GTÜM

Bevor Sie einen Tauchkurs oder Tauchurlaub buchen, sollten Sie in jedem Fall eine tauchärztliche Untersuchung vornehmen lassen. Dadurch werden gesundheitliche Risiken erkannt, die beim Tauchen zu ernsten gesundheitlichen Folgen führen könnten.

Als erfahrene Taucher (Rescue-Diver, Nitrox, Examiner of Divers) führen wir tauchärztliche Untersuchung nach den Richtlinien der GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e. V.) incl. einer Bescheinigung (Tauchtauglichkeitszeugnis) für Ihre Tauchschule / Tauchurlaub durch.

Neben der eingehenden körperlichen Untersuchung bieten wir ein umfassendes Screening an, das auch einen Lungenfunktionstest, Sauerstoffmessung im Blut und ein Belastungs-EKG umfasst.

Gegebenenfalls ist eine Röntgenaufnahme der Lunge sowie eine zahn-/hno-ärztliche Untersuchung notwendig.

Atemschutzträger-Check G26.3



Die Berufsgenossenschaftliche Vorsorge gemäß G26/3 Atemschutzträger ist eine Vorsorgeuntersuchung, die bei Trägern von Atemschutzgeräten vorgeschrieben ist.

Die Bezeichnung G26/3 beschränkt sich auf Pressatmer mit Gerätegewichten von mehr als 15 kg und einem Atemwegswiderstand von mehr als 6 mbar. Diese sind fast ausschließlich bei der Feuerwehr vorhanden, können in Einzelfällen auch in anderen Bereichen, z. B. Kühlhäusern Anwendung finden.

Wie häufig wird die Untersuchung erforderlich sein?

Die Untersuchung wird bei Probanden, die jünger als 50 Jahre sind alle drei Jahre, über dem 50.Lebensjahr jährlich durchgeführt.

Es erfolgt eine körperliche Untersuchung, die auch den orthopädischen und neurologischen Bereich umfasst.

Zusätzlich:

    Sehtest
    Trommelfellkontrolle
    Zahnstatus
    Ausschluss von Hernien z. B. Leistenbrüchen, Schenkelbrüchen.
    Röntgenuntersuchung des Oberkörpers (Thorax) (Intervall 4 Jahre)
    Lungenfunktion
    Ergometrie

Bei der Ergometrie sollten bei Probanden, die jünger als 39 Jahre sind 3,1 Watt pro Kilogramm des Köpergewicht erreicht werden.
Bei der Ergometrie sollten bei Probanden, die älter als 39 Jahre sind 2,1 Watt pro Kilogramm des Körpergewichtes erbracht werden.

    Urinuntersuchung

Ausschlüsse sind möglich bei:

    Herz oder Lungenkrankheiten
    Stoffwechselkrankheiten, z. B. Diabetes mellitus
    Alkohol-/Drogenmissbrauch
    Übergewicht
    Trainingsmangel
    Seh- und Hörstörungen
    orthopädische Gründe

Führerschein-Check



Die ärztliche Untersuchung umfasst:

    die Erhebung der Krankheitsgeschichte, bezogen auf die gesundheitliche Eignung zum Lenken von Kraftfahrzeugen
    den Gesamteindruck – zusammengesetzt aus Motorik, Mimik, Gestik, Koordination und Sprachvermögen
    die Größe (mindestens 155 cm, bei Kraftfahrzeugen der Klassen C, C1 und D mindestens 160 cm und bei Kraftfahrzeugen der Klasse A höchstens 200 cm) - Personen, deren Körpergröße das angeführte Mindestmaß nicht erreicht oder Höchstmaß überschreitet, gelten als geeignet, wenn diese „Beeinträchtigung” durch die Verwendung von Behelfen, Fahrzeugen mit bestimmten Merkmalen oder Ausgleichkraftfahrzeugen ausgeglichen werden kann
    das Gewicht
    eine Sehschärfekontrolle ohne Sehbehelf sowie eine grobe Überprüfung des Gesichtsfeldes; falls die angegebenen Mindestsehschärfen unterschritten werden, zusätzlich eine Sehschärfekontrolle mit Sehbehelf. Bei Kontaktlinsenträgern oder bei funktioneller Einäugigkeit ist ein augenfachärztlicher Befund beizulegen; bei Brillenträgern der Gruppe 2 ist eine Brillenglasbestimmung eines Augenoptikers oder ein augenärztlicher Befund beizubringen; die Brillenglasbestimmung oder der augenfachärztliche Befund dürfen zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht älter als sechs Monate sein
    einen Hörtest mit Konversationssprache (einen Meter für Lenker der Gruppe 1, sechs Meter für Lenker der Gruppe 2)
    eine Herzkreislaufkontrolle durch Blutdruckmessung und Pulszählung
    eine Kontrolle der Beweglichkeit der Extremitäten (insbesondere durch Kniebeugen, seitliches Bewegen der Arme, Grifffunktion beider Hände)
    eine Überprüfung auf Tremor

Sportbootführerschein-Check



Für die Teilnahme sollten Sie sich guter Gesundheit erfreuen.

Für den Sportboot/ Segelführerschein ist eine ärztliche Untersuchung notwendig.

Die entsprechenden Untersuchungen und Atteste werden von uns durchgeführt. Sie umfassen neben körperlicher Untersuchung, Seh- und Hörtests, ggf. weiterführende Untersuchungen.