Naturheilverfahren

Phytotherapie

Phytotherapie ist die allopathisch orientierte Therapie mit Arzneimitteln die ausschließlich aus Pflanzen, Pflanzenteilen, Pflanzeninhaltstoffen oder deren einfachen galenischen Zubereitungen besteht.

Sie werden eingesetzt u.a. bei

    Erkältungskrankheiten
    Magen-Darm-Erkrankungen
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Skeletterkrankungen
    Kindererkrankungen

Blütenessenzen

Die Blütentherapie ist eine der Homöopathie ähnliche Methode zur Behandlung und Mitbehandlung akuter und chronischer psychosomatischer Krisen und Erkrankungen.

Der englische Arzt Edward Bach (1886-1936) betrachtete sie als Erweiterung der klassischen Homöopathie.

Rescue-Tropfen ist das Erste-Hilfe-Mittel der Bach-Blüten
Es ist zusammengesetzt aus:

    Star of Bethlehem für den Schockzustand
    Rock Rose für Angst und Panik
    Impatiens für geistige und körperliche Anspannung
    Cherry Plum für Verzweiflung
    Clematis gegen das Gefühl, von dem, was geschieht, weit weg zu sein, gegen Bewusstlosigkeit


Homöopathie

Begründer und Wortschöpfer ist der deutsche Arzt Dr. med. Samuel Hahnemann (1755 - 1843).

Homöopathie erhebt nicht den Anspruch, die einzig richtige oder gar wirkungsvollste Therapieform zu sein. Sie ist ein Teil der Gesamtmedizin.

Für die Homöopathie ist der gesunde Körper ein System in Balance. Im erkrankten Körper ist dieses Gleichgewicht gestört. Die Homöopathie gibt – als Reiz- und Regulationstherapie – dem Körper die Möglichkeit, dieses Gleichgewicht aus eigener Kraft wieder herzustellen.

Homöopathen suchen deshalb die Ursache einer gesundheitlichen Störungen im Gesamtkomplex Mensch, in dessen körperlicher und seelischer Ganzheit.
Die Homöopathie ist regt die körpereigenen Abwehrkräfte an, fördert die Fähigkeiten des Organismus zu Reaktion, Regulation, Anpassung und Regeneration.

Möglichkeiten der Homöopathie z. B. bei

    Erkältungskrankheiten
    Kopfschmerzen
    Magen-Darm-Beschwerden
    Heuschnupfen
    Neurodermitis
    chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
    rheumatischen Erkrankungen mit Gelenk
    Wirbelsäulenbeschwerden

Schüsslersalze

Die Schüssler-Salze gingen aus der Homöopathie hervor. Dr. Schüssler entdeckte die gesundheitsfördernde Wirkung von mehreren Mineralsalzen, die durch homöopathische Potenzierung für die Aufnahme durch die Körperzellen aufgeschlüsselt werden.
Mit ihren zwölf Funktionsmitteln ist die Biochemie nach Dr. Schüssler erheblich übersichtlicher und leichter verständlich als die Homöopathie mit ihren tausenden von Mitteln.
Die 12 original Schüsslersalze sind:

    Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid)
    Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat)
    Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat)
    Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid)
    Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat)
    Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat)
    Magnesium phosphoricum D6 (Magnesiumphosphat)
    Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid - Kochsalz)
    Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat)
    Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat)
    Silicea D12 (Kieselsäure)
    Calcium sulfuricum D6 (Calciumsulfat)

Eingesetzt werden Schüssler-Salze u. a. bei Haut-/Bindehautproblemen, Osteoporose, Wundheilungsstörungen, Rachenentzündungen, Blasenentzündungen, Nervosität, burn out, Schmerzen, Krämpfen, u. a. m.

Hömöosiniatrie

Kombination aus Akupunktur + Homöopathie

Die Homöosiniatrie gilt als Bezeichnung für die möglichen Beziehungen zwischen der Akupunktur und der Homöopathie hinsichtlich eines gemeinsamen diagnostischen und therapeutischen Vorgehens.

Die Grundvorstellung ist, dass jede organische und seelische Störung schmerzhafte Hautpunkte entstehen lässt. Die Lokalisation der meisten Druckpunkte stimmt mit den in der Akupunktur definierten Punkten überein.
Therapiemöglichkeiten

wie bei der Klassischen Akupunktur v. a. bei Schmerzen verschiedenster Art, z. B. Wirbelsäulenschmerzen, Arthrosen, Spannungskopfschmerzen, Tennisarm, Schulter-Arm-Syndrom, Migräne, Trigeminusneuralgie

Komplementäre Krebstherapie

Die Entartung körpereigener Zellen ist das Ergebnis einer komplexen Kette von Ereignissen.

Sie umfassen u. a. exogene Schädigungen und eine Überforderung der Abwehr- und Reparaturmechanismen, Stress usw.

In keinem Erkrankungsbereich ist eine ganzheitliche, umfassende Behandlung
wichtiger als in der Krebstherapie.

Hierzu gehören

    die schulmedizinischen Methoden wie z. B. Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie usw.
    ebenso wie naturheilkundliche Methoden z. B. Entlastung des Körpers von Störfeldern und toxischen Stoffen, sowie aktive Immunstimulation,  Misteltherapie, Enzymtherapie, Darmregulation, Homöopathie, Akupunktur u. a. m.

Wir erstellen individuelle Therapieprogramme.

Orthomolekulare Therapie

Das Therapieprinzip der Orthomolekularen Ernährung beruht auf der Erkenntnis, dass der menschliche Körper für ein gesundes, reibungsloses Funktionieren aller Organe Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren benötigt.

Der Begründer der Orthomolekularen Medizin, der amerikanische Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling, definierte das Wirkprinzip wie folgt:

"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind."

Die Orthomolekulare Medizin nutzt ausschließlich Substanzen, die sowohl in der Nahrung als auch in unserem Körper ganz natürlich vorkommen. Es sind Vitalstoffe, wie z.B. die Vitamine und Mineralien. Unser Körper kann sie nicht selbst herstellen. Sie müssen als Mikronährstoffe regelmäßig in ausreichender Menge zugeführt werden, damit wir gesund und leistungsfähig bleiben.

Der Bedarf an Vitalstoffen ist von verschiedenen äußeren und inneren Faktoren abhängig, z. B. Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, Alter, Gesundheitszustand und Umwelteinflüssen. Bei Krankheiten kann dieser Bedarf so erhöht sein, daß die optimale Deckung des Vitamin- und Mineralstoffbedarfs selbst mit gesunder, vielseitiger Mischkost nicht zu schaffen ist.

Kinesiologie

Unter dem Begriff Kinesiologie versteht man eine körpereigene Feedback-Methode, mit deren Hilfe die unterschiedlichsten Störungen der körperlichen Organ- und Energiezustände analysiert und durch zahlreiche Korrekturmethoden harmonisiert werden können.

Im Mittelpunkt der Kinesiologie steht der diagnostische Muskeltest.

Vorteile

    Schnelles Auffinden von Krankheitsherden
    Diagnostik von Allergien, Auflösung von Allergien
    Identifizierung emotionaler Schlüsselkonflikte
    Finden geeigneter Medikamente
    Harmonisierung der Meridianenergien

Therapeutische Lokalanästhesie

Schröpfen

Bei vielen Krankheitsbildern und Schmerzzuständen zeigt die Neuraltherapie erstaunliche Erfolge. Dabei werden Lokalanästhetika lokal an bestimmten Körperstellen injiziert.

Ziel der Behandlung ist die Harmonisierung von Regulationsmechanismen des Organismus. Dadurch können die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder ihre volle Aktivität entfalten.

Man unterscheidet zwei Therapieformen:

    Bei der Segmenttherapie werden Injektionen im Bereich der Erkrankung verabreicht. Störungen werden also direkt an der Ursprungsstelle ausgeschaltet.
    Bei der Störfeldtherapie injiziert man dagegen an einem Störfeld. Zugrunde liegt die Annahme, dass ein Störfeld (z. B. eine Narbe) über die Nervenbahnen auch entfernte Körperregionen irritieren und Sekundärerkrankungen von anderen Organen verursachen kann. Durch die Injektion versucht man, das Störfeld und damit auch seine Fernwirkung auf das betroffene Organ auszuschalten.

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Ardenne

Das Schröpfen wird zu den ab- und ausleitenden Verfahren gezählt.

Beim Schröpfen wird an bestimmten Körperstellen mittels Vakuum-Glasgefäßen ein Unterdruck erzeugt. Hierdurch wird vor allem das Blut angesaugt, wodurch Abfallstoffe verstärkt ausgeschieden und innere Organe über die Hautreflexzonen angeregt werden.

Eine andere Form ist die Schröpfmassage. Bei diesem Verfahren wird zuerst der Rücken mit durchblutungsfördernden Mitteln eingerieben, dann werden die Schröpfgefäße über den ganzen Rücken gezogen.

Medivitankur

Sauerstoff ist die Schlüsselsubstanz für alle Lebensprozesse des menschlichen Körpers. Die Organe können nur bei ausreichender Sauerstoffzufuhr gut arbeiten.

Stress und Bewegungsmangel, Umweltgifte, Krankheiten und zunehmendes Alter lassen den Sauerstoffgehalt im Blut sinken.

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie wirkt auf den ganzen Organismus. Sie kräftigt den Körper und die Durchblutung verbessert.

Indikationen:

    Herz-und Kreislauferkrankungen
    Akuter Hörsturz
    Angina pectoris
    Asthma bronchiale
    Depressionen
    Durchblutungsstörungen
    Kopfschmerzen, Migräne
    Managerkrankheiten
    Schlaganfall
    Offene Beine
    Rheumatismus

Zusatztherapie bei Krebserkrankungen und Krebsnachbehandlungen

Vitalkur

Immunkur

Erschöpfung, Schwäche und Vitalitätsverlust sind sehr häufig auf einen Mangel an B-Vitaminen zurückzuführen.

Jeder 2. Mensch ab 40 Jahren hat zu wenig B-Vitamine in den Zellen seines Körpers, auch wenn im Blut normale Werte gemessen werden. Langjährige Therapie-Erfahrungen zeigen, dass Schwächezustände als Folge eines B-Vitamin-Mangels schnell behoben werden können.

Wichtig zu wissen:

Bei länger bestehendem B-Vitamin-Mangel kann es später zu verschiedenen und auch ernsthaften Erkrankungen kommen.

Entgiftungskur

Nach einem langen kalten Winter oder andauerndem Stress (burn out) fühlt man sich oft müde und kraftlos.

Eine Vital-Kur kann hier helfen:

    steigert die Leistungsfähigkeit
    Stärkung und Vitalisierung
    gesteigerte Leistungsfähigkeit
    Freude an den täglichen Aufgaben
    Spaß am Leben durch mehr Energie

Wie sieht diese Behandlung aus?

Es werden mehrere Infusionen mit individuell zusammengestellten homöopathischern Zusätzen durchgeführt.

Amalgamausleitung

Wenn Umweltgifte, Krankheitskeime oder Stoffwechselschlacken den Organismus belasten, dann leiden Wohlbefinden und Gesundheit.

Eine Entgiftungskur kann hier helfen durch:

    Reinigung des Körpers von Innen
    Leichteres und gesünderes Körpergefühl
    Besserung von Hautproblemen und Allergien
    Abstoßender Zigarettengeschmack
    Tiefere Wirkung von Heilfasten und Zahnsanierung

Wie sieht diese Behandlung aus?

Es werden mehrere Infusionen mit individuell zusammengestellten homöopathischern Zusätzen durchgeführt.

Symbioselenkung des Darms

Amalgam ist eine Quecksilberlegierung (Mischung mehrerer Metalle).
Eine mögliche Harmlosigkeit oder Schädlichkeit der Substanz wird ebenso sehr kontrovers diskutiert wie der Nutzen oder Schaden einer Amalgam-Sanierung.

Symptome einer Überempfindlichkeit können sein:

    Zungenbrennen
    Metallgeschmack
    Geschmacksverlust
    perioralen Dermatitis
    Beeinträchtigung der Fruchtbarkeitk
    Gelenkbeschwerden
    Magen-/Darmprobleme

Die Amalgam-Ausleitungstherapie erfolgt im allgemeinen mit homöopathischen Mitteln (z. B. Antihomöotoxische Therapie).
In schweren Fällen ist unter Umständen die Injektion eines schwermetallbindenden Mittels nötig.