
Diabetes mellitus Typ 2 ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im mittleren und höheren Lebensalter. Rund 580.000 Menschen in Bayern sind an Diabetes Typ mellitus Typ 2 erkrankt.
Diabetische Folgeerkrankungen wie Herzerkrankungen, Nierenversagen oder Erblindung bürden dem Gesundheitssystem eine hohe Last auf. Die hohe individuelle und sozio-ökonomische Belastung durch Diabetes mellitus kann durch Investitionen in die Prävention und durch eine verbesserte Behandlung deutlich reduziert werden.
Ein strukturiertes Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) leistet hierzu einen Beitrag, indem es die Versorgung dieser Patienten verbessert.
Folgende Merkmale bestimmen das DMP Diabetes mellitus Typ 2:
Der Hausarzt steht im Mittelpunkt der Betreuung. Er
Die Kosten für die Schulung und das Schulungsmaterial werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.
Voraussetzung ist jedoch in der Regel, dass Ihr Arzt Sie in das Behandlungsprogramm (DMP Diabetes mellitus) eingeschrieben hat.
Bei dieser Schulung kann es durch Kalorienreduktion zu Unterzuckerungen kommen, so dass es nach Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt notwendig werden kann, Medikamente zu reduzieren oder abzusetzen.
Koronare Herzkrankheiten (KHK) gelten als die häufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. Ursachen können Fehlernährung, Übergewicht, Rauchen und mangelnde körperliche Betätigung sein. Die KHK gilt gleichzeitig als schwer wiegende Folgekrankheit der Stoffwechselstörung des Diabetes mellitus bei nicht adäquater Behandlung.
Einschreiben können sich Versicherte, bei denen eine Verengung der Herzkranzgefäße festgestellt wurde, die bereits einen Herzinfarkt hatten oder durch KHK bedingt mit Angina pectoris-Beschwerden leben.
Der Hausarzt untersucht die Patienten und entscheidet zum Beispiel auch, ob und wann die Beteiligung von Kardiologen oder eine Krankenhausbehandlung sinnvoll ist.
Über qualitätsgesicherte Diagnostik- und Therapiekonzepte hinaus berücksichtigen die teilnehmenden Ärzte die individuelle Lebenssituation und Risikofaktoren wie familiäre Belastung oder Bewegungsmangel, so die Vertragspartner, da sie beim Erfolg der Behandlung ebenso eine Rolle spielen wie das Geschlecht. So wirken sich zum Beispiel Rauchen oder Diabetes bei Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen negativer auf den Krankheitsverlauf aus als bei Männern
Abgerundet wird das Programm durch Gesundheitsangebote, die speziell für DMP KHK-Teilnehmer entwickelt wurden und in denen die Versicherten lernen, bewusster und gesünder mit ihrem Körper und ihrer Lebenssituation umzugehen.
Sollte bei Ihnen eine Hypertonie (Bluthochdruck) diagnostiziert worden sein, erfahren Sie in den speziellen Schulungen in der Praxis mehr über Ihre Erkrankung, zur Vermeidung von Folgeschäden und den nicht-medikamentösen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem werden Sie über das richtige Messen des Blutdrucks informiert und darin geschult. Die Kosten für die Hypertonieschulung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn Sie am DMP „ Koronare Herzerkrankung “ oder DMP „ Diabetes “ teilnehmen.
Schreiben sie sich bei uns ein!
Etwa 5% der Erwachsenen und 10% der Kinder leiden unter einem Asthma bronchiale und die Zahl nimmt weiterhin zu. Asthma bronchiale ist eine Erkrankung, bei der es durch bestimmte Stoffe (Allergene genannt), die über die Atemluft oder die Nahrung in den Körper aufgenommen werden, zu einer Verengung der Atemwege (Bronchien) kommt. Die Verengung der Bronchien bedingt Luftnot, die so ausgeprägt sein kann, dass eine künstliche Beatmungstherapie notwendig wird.
Von großer Bedeutung bei der Behandlung von Asthma bronchiale ist, dass der Patient nicht nur mit seiner Erkrankung und seinen Medikamenten umzugehen weiß, sondern auch, dass er die Symptome erkennen und einzuschätzen lernt, die zu einem akuten Asthmaanfall führen können.
Lassen sie sich bei uns ins DMP-Programm einschreiben!
Wir beraten Sie bei der Gewichtreduktion.
Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen usw. Und nicht zuletzt mangelnde Attraktivität und damit auch mangelndes Selbstwertgefühl.
Es gilt also, das Gewicht und den Körperfettanteil auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Dies wird zum einen durch eine dauerhafte Umstellung der Ernährung, zum anderen durch vermehrte Muskelaktivität mit Verbrennung von Nahrungs- und Körperfett erreicht. Moderate Bewegungssteigerung hilft gleich doppelt: Fett wird abgebaut und der Grundumsatz gesteigert, was zur weiteren Gewichtsnormalisierung beiträgt.
Wir bieten Ihnen ein Gewichtsreduktions-Programm an, mit dem Sie bei Einhaltung des Diätplans abnehmen. Eine schnellere Abnahme ist dabei nicht erstrebenswert!
Wollten Sie nicht das Rauchen aufgeben?
Wie viele gescheiterte Versuche, das Rauchen aufzugeben, liegen hinter Ihnen? Kein Wunder, denn die Chancen, ohne fremde Hilfe dauerhaft vom „Glimmstengel“ loszukommen, liegen nur bei 10%. Wenn Sie an einem Nichtraucher-Seminar teilnehmen, sind Ihre Erfolgsaussichten dreimal so hoch!
Rauchentwöhnung durch ärztliche Begleitung über 6 Wochen.
Beinhaltet:
Die Einzeltherapie beinhaltet: