Untersuchungen

Lungenfunktionsmessung

Die Spirometrie (Lungenfunktionsmessung) ist die einfachste Messung atemabhängiger Lungenvolumen.
Sie wird typischerweise zur ersten Orientierung durchgeführt, um festzustellen, ob überhaupt eine Einschränkung der Lungenfunktion vorliegt.

Sauerstoffmessung im Blut (Pulsoximetrie)

Die Pulsoximetrie erlaubt die Bestimmung der Sauerstoffsättigung im arteriellen (sauerstoffreichen) Blut.

Die Sauerstoffsättigung gibt den Anteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) an, der mit Sauerstoff beladen ist.

Über ein Lichtsignal, das durch einen Finger, das Ohrläppchen oder bei Kleinkindern und Säuglingen durch den Fuß hindurch geleitet wird, kann der Grad der Sauerstoffsättigung im Blut bestimmt werden.
Dabei kommt es zu keiner Verletzung der Haut.

Kohlenmonoxidmessung in der Atemluft

Bleibt Ihnen die Luft weg?

Der Hauptbestandteil des Tabakrauches ist Kohlenmonoxid.

Dieses farblose, geruchlose Gas stört den Sauerstofftransport innerhalb des Körpers. Folge ist eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit.

Wie hoch der Gehalt an Kohlenmonoxid in der Atemluft ist lässt sich durch eine einfache Messung bestimmen.

Einfach nur aus Interesse oder vielleicht als Stütze zum Abgewöhnen.

Dazu muss nur etwa 15 Sekunden der Atem angehalten werden: Dadurch tritt das Kohlenmonoxid aus dem Körper in die Lungen, und kann von unserem Testgerät gemessen werden.

Kohlenmonoxid bei Rauchern deutlich erhöht!

Bei dieser Messung wird die Lungenbelastung gemessen. Siehe auch bei „Rauchentwöhnung“.

EKG

EKG: Messung der Herzaktivität mittels Elektroden.

Dient der Beurteilung der Herztätigkeit  und -lage, des Herzrhythmus und zur Feststellung von Herzerkrankungen, besonders Herzinfarkt und KHK.

Belastungs-EKG

Um einen genaueren Eindruck von der Belastbarkeit Ihres Herzens zu bekommen oder wenn der Arzt eine Koronare Herzkrankheit oder einen Herzinfarkt vermutet, wird nach dem Ruhe-EKG ein Belastungs-EKG, auch Ergometrie genannt,  durchgeführt.

Sie werden dann auf einem speziellen Fahrrad-Ergometer auf Ihre Belastbarkeit geprüft. Ihre erbrachte Leistung wird in WATT gemessen.

Während der Belastung wird folgendes kontrolliert:

    Herzstromkurve (EKG)
    Blutdruck
    Puls

Was kann am Belastungs-EKG erkannt werden?

    Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, auch kleinere, ältere Infarkte
    Rhythmusstörungen, die erst unter Belastung auftreten
    fehlender oder zu starker Anstieg des Blutdrucks oder des Pulses
    die Wirkung von Medikamenten während der Belastung

Langzeit-EKG

Beim Ruhe-EKG wird Ihr Herz nur für eine sehr kurze Zeit überwacht. Auch beim Belastungs-EKG erfasst der Arzt ihre Herztätigkeit nur für wenige Minuten.

Anders beim Langzeit-EKG. Hier wird jeder Herzschlag in einem Zeitraum von ca. 24 Stunden aufgezeichnet, das sind ca. 100 000 Schläge unter Ihren gewohnten Lebensbedingungen. In der Zeit der Überwachung tragen Sie einen kleinen Festplattenspeicher bei sich, der jeden durch die EKG-Elektroden aufgenommenen Impuls aufzeichnet, während Sie Ihren üblichen Tätigkeiten nachgehen und auch über Ihre Tätigkeiten und dabei eventuell auftretende Beschwerden Notizen machen.

Besonders gut lassen sich für den Arzt im Langzeit-EKG erkennen:

    Veränderungen des EKGs unter Belastung
    Extraschläge von Seiten der Herzkammern
    Blockierungen des Herzrhythmus
    Vorhof-Rhythmusstörungen, z. B. Vorhofflimmern
    insgesamt zu schnellen oder zu langsamen Pulsschlag
    Pausen mit Bewusstseinsstörungen

Es ist zwar ein wenig lästig, das EKG-Aufzeichnungsgerät auch über Nacht bei sich zu tragen, aber die Aussagefähigkeit des Langzeit-EKGs ist für die Diagnose Ihrer Rhythmusstörung sehr groß.

Langzeitblutdruckmessung

Kaum eine physiologische Größe schwankt im Verlauf eines Tages stärker als der Blutdruck. Werden also nur wenige Blutdruckmessungen zur Diagnose eines Bluthochdrucks (Hypertonie) herangezogen, kann es zu einer Falscheinschätzung einer Bluthochdruckerkrankung führen.

In den letzten Jahren wurden Langzeit-Meßsysteme entwickelt, die den Blutdruck über 24 Stunden aufzeichnen und zwar

    tagsüber alle 15 Minuten
    nachts alle 30 Minuten

Ultraschalluntersuchung Bauchorgane

Durch Ultraschall (Sonographie) kann man verschiedene Organe im Körper (z. B. Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Prostata, Gebärmutter, Eierstöcke usw.) bildhaft darstellen.

Bei dieser Untersuchung lassen sich krankhafte Veränderungen oder Anomalien an diesen Organen erkennen und auch bei Bedarf vermessen.
Bestimmte Organe wie Magen und Darmtrakt sind mit Ultraschall ungünstiger zu beurteilen.

Die Untersuchung ist völlig nebenwirkungsfrei und beliebig oft zu wiederholen.

Ultraschalluntersuchung Schilddrüse

Die Schilddrüsen-Sonographie ist eine Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) der Schilddrüse.

In der Schilddrüse werden Hormone gebildet und freigesetzt, die für den Stoffwechsel im Körper eine wichtige Rolle spielen.

Mit Hilfe der Schilddrüsen-Sonographie können die Größe der Schilddrüse bestimmt sowie verschiedene krankhafte Veränderungen an diesem Organ nachgewiesen und zum Teil in ihrem Verlauf kontrolliert werden. Dazu zählen folgende krankhafte Veränderungen:

Struma (Kropf): Struma ist eine Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder von einzelnen Teilen dieses Organs. Es gibt verschiedene Ursachen für eine derartige Vergrößerung.

Zysten: Eine Zyste ist eine von einer Kapsel umhüllte Geschwulst mit dick- oder dünnflüssigem Inhalt. Zysten können eine oder mehrere Kammern besitzen.

Knoten innerhalb der Schilddrüse: Hier kann es sich um gutartige Knoten (z. B. Adenome) oder um bösartige Veränderungen handeln.

Durchblutungsmessung der Halsschlagadern (Doppler/Duplex)

Carotis-Doppler (Doppler-Ultraschall der Halsgefäße)

    Darstellung der Blutströmung der hirnversorgenden Gefäße
    die im Blut vorhandenen Teilchen reflektieren den Ultraschall, dadurch kann die Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses dargestellt werden

Indikationen:

    notwendig bei allgemeiner Gefäßsklerose
    Strömungsgeräusch über den entsprechenden Gefäßen oder unklarer Schwindel, Ausfallerscheinungen
    vor allen großen Operationen (z. B. Herzoperationen)
    Zustand nach Schlaganfall, Frage nach Behandlungsnotwendigkeit und -möglichkeit

Durchblutungsmessung der Arterien und Venen

Die einminütige Messung mit dem boso ABI-system 100 ist so einfach wie Blutdruckmessen und ermöglicht eine sichere Diagnose, ob bzw. inwieweit eine Arteriosklerose bereits Organschäden verursacht hat und damit ein ernsthaftes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall vorliegt.

Der Knöchel-Arm-Index (engl.: ABI | Ankle Brachial Index) besitzt die größte Aussagekraft zur Vorhersage von Herzinfarkt, Schlaganfall und Mortalität. Ein ABI-Wert < 0,9 weist im Vergleich mit dem Angiogramm als Goldstandard mit einer Sensitivität von bis zu 95 % auf eine PAVK hin und schließt umgekehrt die Erkrankung mit nahezu 100 % Spezifität bei gesunden Personen aus. Das neue boso ABI-system 100 ermittelt diesen entscheidenden Wert so einfach, zeitsparend und präzise, dass die Untersuchung als Routine-Check bei jedem Patienten durchgeführt werden kann.

Die Pulswellengeschwindigkeit (engl.: PWV | Pulse Wave Velocity) ergänzt die Diagnose einer PAVK und ist ein Maß für die arterielle Gefäßsteifigkeit. Das boso ABI-system ist optional auch mit dieser Messfunktion erhältlich, bei welcher zusätzlich die Pulswellengeschwindigkeit (ba) beidseits gemessen und daraus die Pulswellengeschwindigkeit (cf) kalkulatorisch ermittelt wird.

boso schließt mit dem ABI-Mess-System eine wichtige Lücke in der Herz-Kreislaufdiagnostik.

Darmkrebsfrüherkennung (Coloskopie)



Diese Untersuchungen sind nur in einem Abstand von zehn Jahren notwendig, da Polypen sehr langsam wachsen.

Darmkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Rund 57.000 Menschen erkranken jährlich daran, etwa 30.000 von ihnen sterben.

Daher ist es ratsam, ab dem 50. Lebensjahr an der Früherkennung von Darmkrebs teilzunehmen. Neben der Untersuchung des Enddarms wird einmal jährlich der Stuhl auf verborgenes Blut untersucht (Haemoccult-Test).

Ab dem 56. Lebensjahr kann alle 10 Jahre eine komplette Darmspiegelung (Koloskopie) in Anspruch genommen werden.

Durch diese Maßnahme können Polypen erkannt und behandelt werden, bevor sie zu Krebstumoren degenerieren.

Enddarmuntersuchung



Die Proktologie befasst sich mit Erkrankungen und Leiden des Enddarmes, einem intimen Körperbereich der für viele Menschen eine Tabuzone bedeutet. Es ist ihnen unangenehm und peinlich mit ihren Beschwerden einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen. Daher werden zunächst Salben, Zäpfchen oder andere Hausmittel versucht, meistens ohne zufrieden stellenden oder dauerhaften Erfolg.

Nicht immer sind die Hämorrhoiden Ursache der Beschwerden. Es gibt zahlreiche andere Erkrankungen im Analbereich, nicht selten handelt es sich dabei auch um bösartige Geschwülste.

Häufige Beschwerden im Analbereich sind

    Blutungen: werden häufig hervorgerufen durch Hämorrhoiden, andere Ursachen können sein: Darmpolypen, Dickdarmkrebs oder Analfissur
    Jucken: tritt meist bei Analekzem auf, gelegentlich auch bei Feigwarzen
    Schmerzen: entstehen bei tiefsitzendem Dickdarmkrebs, Analvenenthrombose sowie periproktalem Abszess
    Knotenbildungen: treten auf bei Feigwarzen, Analvenenthrombose, seltener bei vorfallenden Hämorrhoiden

Sehtest


Sehschärfetest

Ganz wie beim Optiker erwartet Sie beim Sehschärfetest eine Zahlenreihe, die nach unten hin kleiner wird. Gehen Sie in Ruhe alle Reihen durch. Schauen Sie zuerst nur mit einem Auge, dann mit dem anderen und zum Schluss mit beiden Augen. Wenn Sie in der Lage sind, alle Buchstaben zu erkennen, benötigen Sie wahrscheinlich keine Sehhilfe. Sollten Sie jedoch Schwierigkeiten haben, raten wir zu einem professionellen Sehtest.
Farbtest

Dahinter verbirgt sich ein Farbtest, der auf eine mögliche Rot/Grün-Farbschwäche hinweist. Wenn Sie im abgebildeten Farbkreis keine Nummer erkennen, könnte das ein Indiz für Farbblindheit sein.

Hörtest

Der Hörtest dient der orientierenden Überprüfung Ihrer Hörfähigkeit.

Sie haben die Möglichkeit, beide Ohren gleichzeitig oder das linke und rechte Ohr nacheinander zu überprüfen.
In mehreren Schritten werden verschiedene Frequenzen (Bereich 500 bis 6000 Hz) in zunehmender Lautstärke überprüft.

Allergietestung

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten körperfremden Substanzen der Umwelt. „Überschießend” heißt die Reaktion, weil das körpereigene Immunsystem auf Fremdstoffe (z. B. Pollen) anspricht, die anders als Krankheitskeime eigentlich keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Bei den meisten Allergenen handelt es sich um Eiweißsubstanzen tierischer oder pflanzlicher Herkunft, beispielsweise von Blütenpollen, Milben und Schimmelpilzen.

Prinzipiell kann jeder Stoff in unserer Umwelt zum Auslöser einer Allergie werden - vom Apfel bis zur Zwiebel, vom Angorafell bis zur Zahnpasta. Für 20.000 Substanzen ist nach vorsichtigen Schätzungen eine allergieauslösende Wirkung bekannt. Dabei zeigen sich die allergischen Symptome:

    am Auge: Bindehautentzündung, Lidschwellung
    in den Atemwegen: Heuschnupfen (saisonaler Schnupfen), Dauerschnupfen, Schwellungen der Atemwege, Asthmatische Beschwerden
    an der Haut: Nesselsucht (Urtikaria), Angioödem / Quincke-Ödem, Ekzeme, Neurodermitis
    im Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Durchfall, Magenschleimhautentzündung

 
Allergiediagnostik

Bei der Diagnostik allergischer Erkrankungen besteht das spezielle Problem, dass den Krankheitsbeschwerden - wie etwa Schnupfen, Asthma, Ekzeme, Magen-Darm-Beschwerden oder Migräne - eine Unmenge allergieauslösender Substanzen gegenüberstehen. Um aus den mindestens 20.000 bisher wissenschaftlich bekannten Allergenen das für den Patienten Zutreffende herauszufinden, bedarf es "detektivischer Fähigkeiten" und aufwendiger Diagnosemethoden. Die Allergiediagnostik verläuft umfasst immer mehrere Parameter.
Hauttest
Hauttests

Hauttests (Prick-Test, Intrakutantest, Scratch-Test und Reibtest) sind das Fundament der Allergendiagnostik. Hier werden Proben verschiedener Substanzen (mögliche Allergene) auf die Haut aufgebracht und beobachtet, ob eine allergische Reaktion an dieser Hautstelle (als Pustel oder Quaddel) auftritt. Je nach diagnostischer Zielsetzung kann sich der Arzt beschränken und durch Einzelproben die laut vorhergehender Befragung verdächtigen Allergene prüfen. In den meisten Fällen jedoch handelt es sich um eine Suchdiagnostik, bei der es darauf ankommt, durch Gruppenextrakte in einer einzigen Sitzung ein möglichst breites Allergenspektrum zu erfassen. Hauttests führen zu falschen Ergebnissen, wenn gleichzeitig Antihistaminika oder Kortikosteroide eingenommen werden. Daher sollten schon fünf Tage vor einem beabsichtigten Hauttest Antihistaminika gemieden werden.
Labortests

Bluttests: Hier werden mit Hilfe von Blutproben die Reaktionsbereitschaft und spezifische Sensibilisierung gegen die untersuchten Allergene im Labor getestet. Ein Kriterium ist das Vorhandensein spezifischer IgE-Antikörper.
Therapiemaßnahmen bei Allergien

1. Allergenkarenz
Das Meiden des Kontakts mit dem beschwerdeverursachenden Allergen (Allergenkarenz) ist die beste und sicherste Methode zur Therapie. Nahrungsmittel, auf die man allergisch reagiert, sollen nicht gegessen werden. Im Falle einer Nickelallergie wäre nickelhaltiger Schmuck (Modeschmuck, Weißgold) zu meiden. Eine Karenz ist jedoch nicht immer leicht durchzuführen. Insbesondere bei in der Luft vorhandenen Allergenen wie Pollen und Schimmelpilzen wird dies schwierig. Wenn Karenzmaßnahmen nicht möglich sind, um den Kontakt mit dem Allergen zu unterbinden, ist eine Hyposensibilisierung angezeigt.

2. Hyposensibilisierung
Die einzige ursächliche Therapie von Allergien ist die Hyposensibilisierung (sinngemäß: "unempfindlich machen"). Die Idee dieser Behandlung ist es, dem Allergiekranken das für ihn aktuelle Allergen allmählich in steigender Dosis zuzuführen, um ihn so dagegen unempfindlich zu machen. Weitere Informationen lesen Sie auf der Seite Hyposensibilisierung.

3. Medikamentöse Behandlung
Die medikamentöse Behandlung dient zur Linderung und Vermeidung der Krankheitssymptome und zur Behandlung der entzündlichen Schleimhautschwellungen. Sie bekämpft zwar nur die Symptome, nicht die Ursache, ist jedoch oft die einzige Möglichkeit, um den betroffenen Patienten, beschwerdefreie oder mit nur geringen Beschwerden belastete Tage zu verschaffen.

Antihistaminika
Im Verlauf der allergischen Reaktionen wird vermehrt Histamin freigesetzt, das als Botenstoff die allergischen Reaktionen des Körpers, wie Juckreiz, Schleimhautschwellung usw. veranlasst. Antihistaminika-Präparate wirken den Histamin-Effekten entgegen. Sie helfen dadurch gegen den Juckreiz und Hautausschlag, mindern Schwellungen und dämmen Niesattacken und Nasenfluss ein. Die beschwerdelindernden Wirkungen treten bereits nach wenigen Minuten ein.

Dinatriumcromoglycat (DNCG)
DNCG stabilisiert die Mastzellen und blockiert damit deren Histaminausschüttung. DNCG wirkt individuell unterschiedlich und nicht bei akut auftretenden Beschwerden, sondern vorbeugend. Deshalb muss DNCG beispielsweise während der Pollensaison regelmäßig (täglich) angewendet werden, oder ca. eine Stunde vor dem Genuss einer Mahlzeit, die Nahrungsallergene enthalten könnte.

Kortison
Das Kortison, ein körpereigenes Hormon der Nebennierenrinde, wird eingesetzt, um bleibende Schäden als Folge der chronischen, allergisch verursachten Entzündung in ihrem Ausmaß zurückzuhalten. Bei inhalativen Allergien wird es überwiegend als Spray zur Inhalation oder als Nasenspray eingesetzt. Kortison schützt die Schleimhäute vor den Entzündungserscheinungen. Als Spray ist es nahezu frei von Nebenwirkungen, da es hier direkt an die Schleimhäute und nicht in den Blutkreislauf gelangt. Auch Kortison entfaltet seine Wirkung vorbeugend; es wirkt nicht im akuten Anfall. Bei Hautekzemen werden kortisonhaltige Hautcremes verwendet, um das Ekzem zum Abheilen zu bringen und einer chronischen Hautveränderung vorzubeugen.

Weitere Therapieoptionen bestehen mittels Homöopathie und Akupunktur.

OP/Narkosefähigkeits-Untersuchung

Bei einer bevorstehenden Operation gibt es viele Dinge an man denken sollte oder auch Fragen über den Ablauf in der Klinik bzw. der nachstationären Phase. Sollten Fragen auftauchen, stehen wir jederzeit gerne  zur Verfügung.

Vor der Operation sollten bestimmte Untersuchungen bei uns durchgeführt werden:

  • Körperliche Untersuchung
  • Blutuntersuchungen
  • EKG
  • Lungenfunktion
  • Evtl. Röntgenaufnahme der Lunge und Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Gefäße

Eine Woche vor der Operation sollten Sie keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. ASS, Aspirin, Plavix, Tyklid, Clopidogrel ) mehr einnehmen.

Marcumar wird nach Rücksprache mit uns ca. 5 Tagen vorher, die neuen "Blutverdünner" (NOAKs), wie Xarelto, Eliquis, Pradaxa u.a. werden 1-2-Tage abgesetzt und ggf mit Spritzen überbrückt.

Zuckertabletten, wie Metformin, Janumet, Velmetia u.a. werden 3 Tage vor OP abgesetzt.

Alle anderen Medikamente sollten Sie weiter einnehmen.

Bitte nehmen Sie Vorbefunde, Messergebnisse (Labor, EKG usw.), Überweisung oder Einweisung, Medikamentenliste und Versicherungskarte zur OP mit.

REHA/Rente/Atteste



Wir führen sämtliche Untersuchungen durch für

    Atteste
    Rentenversicherungsanträge
    REHA-Anträge
    Kur-Anträge
    Eignung für die Arbeitsstelle
    Versicherungen
    Reiserücktrittsversicherungen
    u. v. m.